GRAND KIN THE FAMILY GAZETTE OF EXCEPTIONAL HIDEAWAYS
Brügge und Knokke, Belgien · Fünf Sterne Superior

Brügge mit Kindern und Großeltern: Wie gelingen vier Tage im Palast der Herzöge?

Brügge lässt sich mit drei Generationen gut zu Fuß entdecken: Markt, Belfried, Grachten, Museen und Beginenhof liegen nah beieinander. Wir wohnten im Dukes' Palace, dem alten Prinzenhof der Herzöge von Burgund, fuhren für 3,40 Euro mit dem Zug nach Knokke ans Meer und zeigen hier rund 160 eigene Fotos.

Garten des Dukes' Palace in Brügge mit Rasen, Gräsern, einer Skulptur aus rostrotem Stahl und weißen Hotelflügeln, dahinter ein Kirchturm
Der Garten hinter dem Haus, mit Skulptur und Blick auf den Kirchturm.
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Anreise mit dem Auto

Wir sind mit dem Auto gekommen, über Antwerpen. In der Altstadt werden die Gassen schmal und das Pflaster holprig, die letzten Meter zum Prinzenhof führen durch eine Straße mit weißen Fassaden. Das Dukes' Palace hat eine eigene Garage, laut Michelin Guide kostet der Platz 35 Euro am Tag.

Danach haben wir das Auto stehen lassen. Alles, was wir in vier Tagen in Brügge gesehen haben, liegt zu Fuß erreichbar, und an die Küste fährt der Zug.

Hinter alten Mauern

Der Prinzenhof war im 15. Jahrhundert eine Residenz der Herzöge von Burgund. Eine Bronzetafel am Haus erinnert daran, dass Herzogin Maria von Burgund hier am 27. März 1482 starb. Heute ist er ein Fünfsternehaus mit 135 Zimmern, darunter Familienzimmer.

Im Haupthaus führt eine geschwungene Treppe mit weißen Balustern an Marmorwänden und einem großen Ölgemälde vorbei nach oben. Daneben liegen die Salons: Stuckdecken mit Goldleisten, hohe Spiegel, Kronleuchter und eine Reihe heller Sessel an den Fenstern.

Treppenhaus im Dukes' Palace mit geschwungener Treppe, Marmorwand, Ölgemälde und großem Blumenstrauß auf einem runden Tisch
Das Treppenhaus im Haupthaus.
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Blick durch eine Flügeltür in den Salon mit Stuckdecke, Spiegeln, Kronleuchtern und Sesseln am Fenster
Die Salons, eine Flucht aus Stuck und Spiegeln.
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Das Haus in Bildern 18 Fotos

Kopfsteinhof vor der Backsteinfassade mit Fahnenmasten und Buchsbaumkugeln
Der Ehrenhof mit den Fahnen
Backsteinfassade mit Arkaden hinter einem Rasenstück
Der Prinzenhof von der Hofseite
Runder Backsteinturm neben dem weißen Flügel mit dem Schriftzug Hotel Dukes' Palace
Turm und Hotelflügel
Salon mit Kronleuchter, großem Gemälde und rundem Tisch mit Blumen
Salon mit Ölgemälde
Blick von oben in ein quadratisches Treppenhaus mit Holzgeländer
Das Treppenhaus von oben
Spitzer Turm mit Schieferdach vor neugotischer Fassade, gesehen aus dem Hotelfenster
Blick aus dem Zimmer
Ausblick über Bäume und Dächer, am Horizont die Türme der Altstadt
Über die Dächer zu den Türmen
Blick von einer Terrasse über rote Dächer zu den Türmen von Brügge
Von der Dachterrasse
Waschtisch aus schwarzem Stein mit Spiegel und Wandleuchten
Das Bad
Badewanne in schwarzem Stein unter einem gerahmten Bild
Die Badewanne
Restaurant mit runden Tischen und hohen Fenstern zum Garten
Das Restaurant
Terrasse mit orangefarbenen Sonnenschirmen am Garten
Terrasse am Garten
Gartensessel mit orangefarbenen Kissen neben einem zusammengeklappten Schirm
Sessel im Garten
Gestreifter Rasen, Gräser und Bäume vor den weißen Hotelflügeln
Der Garten am Nachmittag
Beleuchteter Turm und Hotelflügel am Abend
Der Turm am Abend
Silhouette der Türme von Brügge im Abendrot
Abendrot über den Dächern
Buffet mit Croissants, Gebäck und Kuchen
Das Frühstücksbuffet
Frühstücksraum mit gedeckten Tischen und hellen Wänden
Der Frühstücksraum

Der Garten

Hinter dem Haus liegt der Garten, laut Hotel 3.000 Quadratmeter groß und von einer alten Backsteinmauer eingefasst. Ein gestreifter Rasen, hohe Gräser, auf der Wiese eine Skulptur aus rostrotem Stahl, über den Bäumen ein Kirchturm. Für Kinder ist hier Platz, sich nach einem Tag in den Gassen der Altstadt zu bewegen.

Weißer Hotelflügel des Dukes' Palace mit schwarzen Fensterrahmen hinter Bäumen und Rasen unter blauem Himmel
Die neueren Flügel liegen um den Garten.
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Lounge und Bar

Zum Garten öffnet sich ein heller Raum mit hohen Sprossenfenstern. Sitznischen in grauem Samt umrunden Tische mit Marmorplatte, davor stehen Hocker mit Blumenstoff, darüber hängen Leuchten aus gehämmertem Messing in Form großer Blätter. An den runden Nischen finden drei Generationen an einem Tisch Platz.

Lounge im Dukes' Palace mit runden Sitznischen aus grauem Samt, Marmortischen, Blumenhockern und Messingleuchten vor Fenstern zum Garten
Die Lounge mit Blick in den Garten.
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Das Zimmer

Unser Zimmer lag unter dem Dach: Dachschräge, Tapete mit Goldschimmer, zwei Betten unter einem gepolsterten Kopfteil mit Leselampen, an den Wänden Zeichnungen in Schwarz und Weiß. Aus dem Fenster sieht man auf den runden Turm des Prinzenhofs und über die Dächer zu den Türmen der Altstadt. Zur Begrüßung lag eine Praline in Muschelform auf einer Karte des Hauses.

Hotelzimmer unter dem Dach mit zwei Betten, gepolstertem Kopfteil, Tischlampen und Zeichnungen an der Wand
Unser Zimmer unter dem Dach.
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Praline in Muschelform auf einer Begrüßungskarte des Hotels Dukes' Palace
Die Begrüßung: eine belgische Praline.
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Markt und Belfried: 366 Stufen am Morgen

Der Markt ist der große Platz der Stadt, gesäumt von bunten Zunfthäusern mit Treppengiebeln und dem neugotischen Provinzhof. Hier warten die Kutschen, und über allem steht der Belfried. Der Turm stammt aus dem 13. Jahrhundert, ist laut Musea Brugge 83 Meter hoch und seit 1999 Welterbe der UNESCO. Oben hängen 47 Glocken.

Wir sind am zweiten Morgen hinaufgestiegen, 366 Stufen über eine enge Wendeltreppe. Unterwegs sieht man die Glocken und das Spielwerk, oben reicht der Blick über die roten Dächer bis ins flache Land. Für einen Buggy ist der Aufstieg nichts, kleine Kinder gehören in die Trage.

Gleich am Markt liegt das Historium. Es erzählt Brügge im Jahr 1435 aus der Sicht eines Lehrlings von Jan van Eyck. In der Virtual Reality Show fliegt man etwa zehn Minuten über die mittelalterliche Stadt. Kinder bis sechs Jahre dürfen laut Anbieter nicht teilnehmen.

Markt, Historium und Belfried 11 Fotos

Pferd vor einer schwarzen Kutsche, dahinter die Giebelhäuser des Markts
Kutschen warten am Markt
Der Belfried von Brügge über dem Markt
Der Belfried
Zwei Besucher mit VR Brillen auf einer Holzbank im Historium
Im Historium mit der VR Brille
Blick von oben auf den Markt mit Terrassen und Giebelhäusern
Der Markt vom Historium aus
Blick von unten auf den Belfried aus dem Innenhof der Hallen
Im Hof der Hallen
Steinstufen der engen Wendeltreppe im Belfried
Die Wendeltreppe
Glocken im Glockenstuhl des Belfrieds
Die Glocken
Blick vom Belfried über die Dächer von Brügge
Oben auf dem Belfried
Blick vom Belfried hinunter auf den Markt
Der Markt von oben
Morgensonne über dem flachen Land, gesehen vom Belfried
Morgenlicht über Flandern
Beleuchteter Belfried am Abend
Der Belfried am Abend

Die Burg und die Heilig Blut Basilika

Ein paar Schritte weiter liegt die Burg, der zweite große Platz. Am Stadthaus stehen steinerne Figuren in Nischen, daneben öffnet sich die Heilig Blut Basilika. Sie ist eine Doppelkirche: unten eine schlichte romanische Kapelle aus dem 12. Jahrhundert, oben eine Kapelle in Neugotik mit bemalten Wänden, Goldornamenten und bunten Glasfenstern.

Hier wird eine Reliquie mit dem Heiligen Blut verwahrt, die Kreuzfahrer im 12. Jahrhundert nach Brügge brachten. Der Eintritt in die Basilika ist frei, das Museum kostet laut dagjeweg.nl 5 Euro, Kinder unter 12 Jahren zahlen nichts.

Burg und Basilika 7 Fotos

Gotische Fassade des Stadthauses mit Blumenkästen und Fahnen
Das Stadthaus
Steinfiguren in Nischen an der Fassade des Stadthauses
Figuren an der Fassade
Fassade der Heilig Blut Basilika an der Burg
Die Heilig Blut Basilika
Neugotische Oberkapelle mit bemalter Holzdecke und Altar
Die Oberkapelle
Farbig bemalte Wände und Bögen in der Oberkapelle
Bemalte Wände
Bunte Glasfenster unter einem Gewölbe mit Goldornamenten
Fenster und Gewölbe
Altarraum der Basilika mit Wandmalereien
Blick zum Altar

Gruuthuse und Liebfrauenkirche

Am Dijver steht der Palast der Herren von Gruuthuse, heute ein Museum mit Wandteppichen, Glasfenstern, Holzfiguren, Spitze und Gewändern. Louis von Gruuthuse wählte den Wahlspruch Plus est en vous, in Ihnen steckt mehr. Ein schmales Oratorium aus dem späten 15. Jahrhundert verbindet den Palast mit der Liebfrauenkirche nebenan, von der Loggia sieht man auf die Gracht.

Der Turm der Liebfrauenkirche ist laut Musea Brugge 115,5 Meter hoch, einer der höchsten Backsteintürme der Welt. Drinnen stehen die Madonna mit Kind von Michelangelo und die Grabmäler Karls des Kühnen und seiner Tochter Maria von Burgund. Für diesen Teil braucht man ein Ticket. Maria starb übrigens im Prinzenhof, also dort, wo wir wohnten.

Gruuthuse und Liebfrauenkirche 10 Fotos

Fassade des Gruuthusepalasts mit Erkern und Freitreppe
Der Palast der Herren von Gruuthuse
Geschnitzter Kamin aus Stein mit Figuren und Wappen
Kamin aus Stein
Farbiges Glasfenster und Holzfigur vor roter Wand
Glasfenster
Saal mit Holzbalkendecke, Wandteppichen und Büsten
Der große Saal
Holzgetäfeltes Oratorium mit gewölbter Decke
Das Oratorium zur Kirche
Steinerne Bögen der Loggia mit Blick auf Bäume und Dächer
Die Loggia
Farbig gefasste Holzfigur der Madonna mit Kind
Madonna aus Holz
Gracht mit Backsteinhäusern, im Vordergrund rosa Blumen
Blick auf die Gracht
Langhaus der Liebfrauenkirche mit barocker Kanzel
In der Liebfrauenkirche
Backsteinturm der Liebfrauenkirche über einem Hof
Der Turm der Liebfrauenkirche

Sint Janshospitaal: Memling und eine alte Apotheke

Gegenüber der Liebfrauenkirche liegt das Sint Janshospitaal. Es stammt aus dem 12. Jahrhundert und gehört laut Musea Brugge zu den ältesten erhaltenen Krankenhausbauten Europas. Hans Memling hat für das Hospital vier Werke gemalt, die bis heute hier hängen.

Für Kinder lohnt die Apotheke aus dem 17. Jahrhundert mit ihren Regalen voller Gefäße. Auf dem Dachboden zeigt die Closer to Memling Experience die Bilder mit Tischen zum Anfassen, Musik und Licht.

Im alten Hospital 5 Fotos

Backsteinbau des Sint Janshospitaals mit Spitzbogentor
Das alte Hospital
Dreiteiliger Altar von Hans Memling mit Madonna und Heiligen
Ein Altar von Hans Memling
Apotheke mit Holzregalen, Gefäßen und Uhr
Die alte Apotheke
Regale mit Apothekengefäßen aus Keramik und Kupfer
Gefäße der Apotheke
Raum mit Porträtgemälden und Kronleuchter
Das Zimmer der Vorsteher

Beginenhof und Minnewater

Der Beginenhof Ten Wijngaerde wurde 1245 gegründet und ist heute Welterbe der UNESCO. Hinter der Mauer stehen weiße Häuser um eine Wiese mit hohen Bäumen, es leben dort Benediktinerinnen. Am Eingang wird um Ruhe gebeten, das sollte man den Kindern vorher sagen. Der Eintritt in den Hof ist frei.

Gleich daneben liegt das Minnewater mit einem kleinen Schleusenhaus und einem Park am Wasser. Auf dem Rückweg warten am Wijngaardplein die Kutschpferde.

Beginenhof und Minnewater 8 Fotos

Hohe Bäume auf der Wiese im Beginenhof
Im Beginenhof
Weiße Häuser mit Hortensien im Beginenhof
Weiße Häuser
Weiß getünchtes Tor mit Ziegeldach und Gartenweg
Tor zum Garten
Gelbe Häuser mit Treppengiebeln am Rand des Beginenhofs
Am Rand des Beginenhofs
Backsteinhäuser mit Efeu an einer Gracht
Häuser am Wasser
Kleines Backsteinhaus mit Türmchen an einem Teich
Das Schleusenhaus am Minnewater
Wiese und Wasser im Minnewaterpark
Der Minnewaterpark
Schwarzes Kutschpferd vor einem Brunnen am Wijngaardplein
Pause für das Kutschpferd

Ein Spiel für Kinder: Türen zählen

Am dritten Morgen sind wir früh durch die stillen Viertel nördlich vom Markt gegangen. Dabei fielen uns die Türen auf: grün in Backstein, schwarz mit Gitter, rot mit Bleiglas, blau mit steinernem Rahmen. Daraus wird ein Spiel für Kinder: Wer findet die meisten Farben, wer die älteste Tür, wer einen Türklopfer?

Die Türen von Brügge 8 Fotos

Grüne Holztür in einer Backsteinfassade
Grün in Backstein
Backsteinhaus mit grünen Fensterläden und Treppengiebel
Fensterläden in Grün
Graue Tür in einer weißen Fassade
Grau in Weiß
Blaue Tür mit steinerner Umrahmung
Blau mit Steinrahmen
Schwarze Tür mit Oberlicht in heller Fassade
Schwarz mit Oberlicht
Schwarze Tür mit Gitter vor einer gelben Fassade
Schwarz vor Gelb
Graue Tür mit Gitterfenster in Backstein
Gitter und Backstein
Rote Tür mit Bleiglasfenster in Backstein
Rot mit Bleiglas

Grachten: Spiegelrei am Morgen und eine Bootsfahrt

Früh am Morgen liegt das Wasser an der Spiegelrei so still, dass sich die Giebelhäuser darin spiegeln. Später am Tag sind wir mit einem der offenen Boote durch die Grachten gefahren, vorbei an Mauern mit Efeu, Stegen voller Geranien und Trauerweiden.

Die bekannten Blicke liegen nah beieinander: der Rozenhoedkaai mit dem Belfried im Hintergrund und die kleine Bonifatiusbrücke hinter der Liebfrauenkirche.

Grachten und Bootsfahrt 12 Fotos

Gracht mit Blumen am Geländer und einer Häuserzeile
Die Spiegelrei am Morgen
Giebelhäuser spiegeln sich im stillen Wasser
Spiegelbild am Morgen
Häuser und Turm an der Gracht am Rozenhoedkaai
Am Rozenhoedkaai
Steinbrücke über der Gracht, dahinter eine Kirche
Die Bonifatiusbrücke
Helles Haus am Wasser neben großen Bäumen
Haus am Wasser
Steinbrücke mit Spiegelung in der Gracht
Brücke und Spiegelung
Holzsteg mit Lavendel an einer Gracht
Lavendel am Ufer
Helle Häuserfront vom Boot aus gesehen
Vom Boot aus
Mauer mit Efeu und Pflanzen über dem Wasser
Mauer mit Efeu
Rote Geranien an einem Holzsteg über dem Wasser
Blumen am Steg
Trauerweide an der Gracht vor alten Häusern
Trauerweiden
Backsteinhaus mit großen Fenstern direkt am Wasser
Backstein am Wasser

Die Jerusalemkirche

Etwas abseits steht eine Kirche mit achteckigem Turm. Die Brüder Pieter und Jacob Adornes ließen sie 1428 nach dem Vorbild der Grabeskirche in Jerusalem bauen. Innen liegt sie auf zwei Ebenen, mit Grabmälern und Wappen der Familie, und sie gehört bis heute ihren Nachkommen.

In der Jerusalemkirche 5 Fotos

Jerusalemkirche mit achteckigem Turm in einer Gasse
Die Jerusalemkirche
Innenraum auf zwei Ebenen mit Altar und Treppen
Zwei Ebenen
Kuppel mit Fenstern und Gemälden in der Jerusalemkirche
Die Kuppel
Wappenschilde und Altar mit Leuchtern
Wappen der Familie Adornes
Grabmal und Wappen an der Kirchenwand
Grabmal und Wappen

BRUSK: die neue Kunsthalle

Neben dem Groeningemuseum hat Brügge eine neue Ausstellungshalle bekommen. BRUSK wurde im Mai 2026 offiziell eröffnet, entworfen von Robbrecht en Daem architecten und Olivier Salens. Zu sehen waren bei unserem Besuch die Installation Latent City von Refik Anadol und im Treppenhaus eine 350 Quadratmeter große Wandarbeit von Laure Prouvost. Fotos der Werke zeigen wir hier nicht, die Rechte liegen bei den Künstlern.

Der Neubau 3 Fotos

Neubau BRUSK mit Glasfassade, Treppe und jungen Bäumen
Der Neubau BRUSK
Hof mit hellem Boden zwischen altem Flügel und Neubau
Der Hof
Schriftzug BRUSK am Eingang des Neubaus
Der Eingang

Spitze, Waffeln, Pralinen: die Low Seite

Zum High Low Prinzip gehört die günstige Seite: Waffeln am Stiel in Schokolade, Pralinen aus der Vitrine, ein Blick in die Spitzenläden und die Säulenhalle des Vismarkts. Bei La Belgique Gourmande am Markt hängen die Blumen über dem Schaufenster.

Läden und Märkte 8 Fotos

Säulenhalle des Vismarkts
Der Vismarkt
Geschäft mit Blumenschmuck und Schriftzug La Belgique Gourmande
La Belgique Gourmande
Lars Laschinski vor dem Schaufenster von La Belgique Gourmande
Der Herausgeber vor dem Laden
Waffeln am Stiel mit Schokolade in einer Vitrine
Waffeln in Schokolade
Reihen von Pralinen in einer Vitrine
Pralinen
Helle Patisserie mit Vitrine und Rundbögen
Patisserie
Kissen mit Baummotiv, Spitzendeckchen und Teddy im Schaufenster
Gobelin und Spitze
Spitzentücher und bestickte Kissen in einem Laden
Brügger Spitze

Essen: vom Muscheltopf bis zum Sternemenü

Morgens liegt im Hotel belgische Schokolade am Block auf dem Buffet, dunkel, mit Milch und weiß, daneben Messer zum Abschneiden.

Das High war ein Abend im Zet'Joe by Geert Van Hecke in der Langestraat, laut Michelin Guide mit einem Stern ausgezeichnet. Mittags saßen wir im Den Gouden Karpel am Vismarkt, einem Fischrestaurant, abends in der Brasserie Surplace in der Sint Amandsstraat bei Muscheln im Topf und einem Burger. In Knokke ging es ins Café de Paris, eine klassische Brasserie mit Froschschenkeln und Schmorfleisch.

Frühstücksbuffet mit Blöcken aus Milchschokolade und weißer Schokolade auf einer Granitplatte, daneben eine Tafel mit der Aufschrift Belgian chocolate
Frühstück im Hotel: belgische Schokolade am Block.
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Was auf den Tisch kam 25 Fotos

Weiße Fassade mit dem Eingang des Restaurants Zet'Joe
Zet'Joe in der Langestraat
Thunfisch im Sesammantel mit Tatar, Kichererbsen, Chip und Paprikasauce
Zet'Joe: Thunfisch im Sesammantel
Rosa gebratenes Rind mit Spitzkohl und Pfifferlingen auf einem Teller mit Silberrand
Zet'Joe: Rind mit Spitzkohl und Pfifferlingen
Kleine Kroketten auf einem länglichen Teller
Zet'Joe: Kroketten
Schild des Restaurants Den Gouden Karpel
Den Gouden Karpel am Vismarkt
Fischfilet mit Salat und Mangocreme
Den Gouden Karpel: Fisch
Bunte Salatschale auf dem Tisch
Den Gouden Karpel: Salat
Schale Pommes frites auf einem Holztisch
Pommes, ganz Low
Dessert mit Baiser, Früchten und Mandeln
Den Gouden Karpel: Dessert
Brasserie Surplace am Abend mit Gästen auf der Terrasse
Brasserie Surplace
Schwarzer Topf mit gedämpften Miesmuscheln, Zwiebeln und Sellerie
Brasserie Surplace: Muscheln im Topf
Burger mit Sesambrötchen, Salat und Speck auf grauem Teller
Brasserie Surplace: Burger
Restaurant mit weißen Tischdecken und Holzwand
Erster Abend: das Restaurant
Burrata mit Olivenöl, Schinken, Pinienkernen, Kresse und Schnittlauchblüten
Erster Abend: Burrata mit Schinken
Fleisch mit Ofengemüse, Roter Bete, Karotten, Brokkoli und dunkler Sauce
Erster Abend: Fleisch mit Ofengemüse
Dessert mit einer Kugel in Orange, Früchten und Blüten
Erster Abend: Dessert mit Orange
Dessert mit Schokolade und Creme auf weißem Teller
Erster Abend: Schokolade
Lachs auf Kräuterkuchen mit roten Zwiebeln
Hotel: Lachs auf der Terrasse
Brotkorb und Butter auf einem Teller des Café de Paris
Café de Paris: Brot
Froschschenkel mit Kräutern und Tomaten auf einem Teller des Café de Paris
Café de Paris: Froschschenkel
Geschmortes Fleisch in dunkler Sauce mit Apfelkompott auf einem Teller des Café de Paris
Café de Paris: Schmorfleisch mit Apfel
Geflügel mit Kohl, Speck und Pilzen in dunkler Sauce, Teller des Café de Paris
Café de Paris: Geflügel mit Kohl
Dessertcreme mit Krokant im Glas
Café de Paris: Dessert
Zwei Tassen Kaffee mit Gebäck auf einem Tisch
Knokke: Kaffee
Theke mit Salaten und Feinkost bei Vandycke
Knokke: Feinkost bei Vandycke

Knokke: für 3,40 Euro ans Meer

Am vierten Tag sind wir mit dem Zug an die Küste gefahren. Das Wochenendticket der belgischen Bahn von Brügge nach Knokke kostete 3,40 Euro für die einfache Fahrt in der zweiten Klasse.

Der Strand ist breit, bei Ebbe liegen zwischen den Buhnen Priele und Rippeln im Sand, am Wasser reitet eine Gruppe vorbei. Auf einer Buhne an der Parmentierlaan sitzt ein Mann mit Hut aus Bronze, ein Werk von Jean Michel Folon. Zweimal am Tag steht er laut Focus WTV im Wasser, bei Ebbe kommt man nah heran.

In der Stadt reihen sich die Galerien, und am Straßenrand parken Sportwagen und Oldtimer: ein Porsche 356, Ferrari, eine G Klasse.

Ein Tag in Knokke 16 Fotos

Zugticket der belgischen Bahn von Brügge nach Knokke für 3,40 Euro
3,40 Euro bis ans Meer
Breiter Sandstrand mit blauen Liegen unter blauem Himmel
Der Strand von Knokke
Surfbrett im Sand am Strand
Am Strandpavillon
Reitergruppe am Wasser
Reiter am Wasser
Steinerne Buhne führt ins Meer
Die Buhne
Bronzefigur mit Hut und Mantel auf einer Buhne, dahinter das Meer
Folons Mann mit Hut
Bronzefigur auf der Buhne vor dem weiten Strand
Er schaut aufs Meer
Wasserbecken zwischen bewachsenen Steinen bei Ebbe
Priele bei Ebbe
Rippeln im nassen Sand bei Ebbe
Rippeln im Sand
Mit Algen bewachsene Buhne am Strand
Grün auf Stein
Der Schriftzug GRANDKIN.de im Sand
Gruß in den Sand
Wandbild mit einer gezeichneten Karte von Knokke
Knokke auf einen Blick
Beigefarbener Citroën Méhari am Straßenrand
Ein Citroën Méhari
Oldtimer in einem Ausstellungsraum
Oldtimer in einer Galerie
Schaufenster der Galerie d'Haudrecy
Galerie d'Haudrecy
Helle Räume der De Brock Gallery hinter Glas
De Brock Gallery

Am Straßenrand in Knokke 5 Fotos

Silberner Porsche 356 am Straßenrand, dahinter ein Porsche Taycan
Porsche 356 und Taycan
Roter Ferrari 488 am Straßenrand, dahinter ein Porsche 911
Ferrari 488
Roter Porsche 911 Turbo von der Seite vor Geschäften
Porsche 911 Turbo
Mattschwarze Mercedes G Klasse am Straßenrand
Mercedes G Klasse
Grauer Ferrari F8 vor einem Geschäft
Ferrari F8
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Auf einen Blick

LagePrinsenhof 8, Altstadt von Brügge
KategorieFünf Sterne Superior, Dukes' Hotel Collection
Zimmer135, darunter Familienzimmer
Garten3.000 m²
WellnessSpa und Fitnessraum
Essen im HausDukes' Restaurant, Bar, Sommerterrasse, Zimmerservice rund um die Uhr
KinderKinderbett bis 2 Jahre 25 €, Zustellbett ab 3 Jahren 60 € pro Nacht, Babysitting auf Anfrage (laut Michelin Guide)
ParkenGarage im Haus, 35 € pro Tag (laut Michelin Guide)
Check in und Check out15 Uhr und 11 Uhr
Belfried83 m, 366 Stufen, 47 Glocken
Zug nach Knokke3,40 € einfach, Wochenendticket, 2. Klasse (Oktober 2026)
Das sagt dir sonst keiner
  • Den Belfried früh am Morgen besteigen, dann ist es auf der Wendeltreppe noch ruhig. Kleine Kinder in die Trage, nicht in den Buggy.
  • Die Virtual Reality Show im Historium ist laut Anbieter erst ab sieben Jahren erlaubt.
  • Für Spiegelbilder in den Grachten vor neun Uhr an der Spiegelrei sein.
  • Im Beginenhof wird um Ruhe gebeten. Das vorher mit den Kindern besprechen.
  • Im Sint Janshospitaal zuerst auf den Dachboden: Die Closer to Memling Experience ist für Kinder gemacht.
  • Folons Mann mit Hut in Knokke steht zweimal am Tag im Wasser. Bei Ebbe hingehen.
  • Für ein Abendessen zu zweit lässt sich laut Michelin Guide ein Babysitter über das Hotel anfragen.

Zur Vorbereitung

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Häufige Fragen

Wo liegt das Dukes' Palace in Brügge?

Im Prinzenhof, Prinsenhof 8, mitten in der Altstadt von Brügge. Das Gebäude war im 15. Jahrhundert eine Residenz der Herzöge von Burgund.

Ist das Dukes' Palace für Familien geeignet?

Ja. Das Hotel hat Familienzimmer, einen Garten von 3.000 Quadratmetern und laut Michelin Guide Kinderbetten, Zustellbetten und Babysitting auf Anfrage.

Was kann man in Brügge mit Kindern machen?

Den Belfried besteigen, im Historium mit der VR Brille über das Brügge von 1435 fliegen, mit dem Boot durch die Grachten fahren, die alte Apotheke im Sint Janshospitaal ansehen und beim Spaziergang Türen nach Farben zählen.

Wie viele Stufen hat der Belfried in Brügge?

366 Stufen. Der Turm ist 83 Meter hoch und laut Musea Brugge seit 1999 Welterbe der UNESCO.

Wie kommt man von Brügge nach Knokke?

Mit dem Zug. Wir zahlten im Oktober 2026 für das Wochenendticket in der zweiten Klasse 3,40 Euro pro Strecke.

Kann man am Dukes' Palace parken?

Ja, das Hotel hat eine eigene Garage. Laut Michelin Guide kostet der Platz 35 Euro pro Tag.

Was gibt es zum Frühstück im Dukes' Palace?

Neben dem üblichen Buffet liegt belgische Schokolade am Block bereit, dunkel, mit Milch und weiß, dazu süßes Gebäck.

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„Es ziemt sich sehr, dass die Häuser angesehener Menschen angesehenen Gästen offenstehen.“
Marcus Tullius Cicero, Vom pflichtgemäßen Handeln

Dieses Dossier beruht auf einem eigenen Aufenthalt unseres Herausgebers und unseres Redakteurs. Fotos: Lars Laschinski und Knut Alex. Transparenz: Das Hotel haben wir selbst gebucht und bezahlt. Visit Bruges hat uns als Presse akkreditiert und Ausweise für die historischen Einrichtungen der Stadt gestellt. Auf den Inhalt hatte niemand Einfluss. Der Link zu Booking.com ist ein Partnerlink: Kommt darüber eine Buchung zustande, erhält GRAND KIN eine Provision, der Preis ändert sich für Sie nicht. Auf den Inhalt dieses Dossiers hat das keinen Einfluss.

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Die Postkarte

Jeden Sonntag eine Postkarte. Für drei Generationen.

Jeden Sonntag kuratiert unser Herausgeber, was Familien verbindet. Ohne Eile, ohne Lärm, in einer einzigen E Mail.

  1. I
    Ein Hausein Hotel oder Ort, den wir selbst besucht haben
  2. II
    Ein Ding, das bleibtfür Küche, Tafel oder Reise, sorgfältig eingeordnet
  3. III
    Eine Frage für den Kaffeetischdamit Großeltern, Eltern und Enkel ins Erzählen kommen
Ich lese als

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