GRAND KIN THE FAMILY GAZETTE OF EXCEPTIONAL HIDEAWAYS
Editorial des Herausgebers

Wie reist eine Familie in Luxus, ohne das Budget zu sprengen?

Wir sparen bei allem, was eine Reise nicht besser macht: Billigflieger, Fahrten per App, Essen vom Markt. Das gesparte Geld fließt in wenige Momente, an die sich Kinder und Großeltern erinnern: ein Haus der Spitzenklasse, frischer Trüffel am Tisch, ein Abendessen hoch über Malta.

Zugticket der belgischen Bahn von Brügge nach Knokke über 3,40 Euro
Low: mit dem Zug von Brügge ans Meer nach Knokke, für 3,40 Euro. Foto: Lars Laschinski
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Salon mit Kronleuchter aus goldenem Kristall von Lalique und schwarzem Flügel im Château Lafaurie Peyraguey
High: der Salon mit dem Kronleuchter von Lalique im Château Lafaurie Peyraguey. Foto: Knut Alex
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Das High Low Prinzip

Wer mit Kindern reist, steht vor einer Frage: Sollen die Kinder ein Land so erleben, wie es ist, mit Markt, Bus und Garküche? Oder soll der Urlaub auch für die Eltern ein Genuss sein, mit einem guten Bett und einem Abendessen, über das man noch Jahre spricht? Wir haben uns für beides entschieden und nennen es das High Low Prinzip.

Es geht nicht darum, viel Geld auszugeben, sondern es an der richtigen Stelle auszugeben. Wir fliegen mit Billigfliegern, lassen uns per App fahren und essen mittags auf die Hand. Was wir dabei sparen, steckt in wenigen Momenten, die bleiben: frischer Trüffel am Tisch, ein Abendessen in 50 Metern Höhe auf Malta, ein Haus der Spitzenklasse, ein Menü in einem sehr guten Restaurant.

Wo wir sparen, wofür wir ausgeben

BereichLow: hier sparen wirHigh: hier geben wir aus
UnterwegsBilligflieger, Fahrten per App, auf Malta der Linienbus, von Brügge nach Knokke der Zug für 3,40 Euroein Mietwagen mit Bodenfreiheit, wo die Straße ihn verlangt, etwa in den Karpaten und im Kaukasus
EssenStreetfood auf die Hand, Schafskäse vom Marktfrischer Trüffel am Tisch, ein Menü im Spitzenrestaurant, Hummer auf hoher See
ErlebenAltstädte zu Fuß, Kirchen und MärkteDinner in the Sky auf Malta, ein Tisch in 50 Metern Höhe
Wohnenhier sparen wir nichtHäuser der Leading Hotels of the World, von Relais & Châteaux und Design Hotels

Unsere Stationen

In unseren Reportagen liegen die Gegensätze oft dicht beieinander. In Rumänien führte uns eine Fahrt durch die Karpaten von alten Festungen zu einem Haus aus Schindeln und Holz im Naturpark Piatra Craiului. Auf Malta wohnten wir im Phoenicia vor den Toren Vallettas, in Georgien im Rooms Hotel Kazbegi unter dem Kasbek, der oft in den Wolken steckt. Mit der Mein Schiff Flow ging es im Juli 2026 von Palma über Rom und Pompeji bis Palermo und Barcelona, und in Bukarest stehen bröckelnder Backstein und Paläste der Belle Époque Tür an Tür. Dazu kommen Dubai mit dem Atlantis The Palm, Südtirol mit dem Familiamus und Brügge, von wo wir für 3,40 Euro mit dem Zug ans Meer nach Knokke gefahren sind. Im Burgund war unser Redakteur Knut Alex im Domaine de Rymska, einem Gestüt mit Restaurant, das mit Produkten vom eigenen Hof kocht. Bei Bordeaux besuchte er das Château Lafaurie Peyraguey, das Hotel von Lalique, dessen Restaurant zwei Michelin Sterne hat. In der Bretagne wohnte er im Domaine de Rochevilaine auf einer Landzunge über dem Atlantik, wo der Küchenchef selbst fischt.

Blick von MATCA über bewaldete Hügel auf die Gipfel der KarpatenȘimon bei Bran, RumänienRelais & Châteaux

MATCA Transylvanian Sanctuary

Neun Hektar im Naturpark Piatra Craiului, siebenbürgische Schindelarchitektur und das Restaurant STUP abseits der Busse von Schloss Bran.

Vor Ort: Lars Laschinski
Palm Court Lounge im Hotel The Phoenicia Malta mit hohen Bögen, Stuck und RundbogenfensternFloriana, Valletta, MaltaLeading Hotels of the World

The Phoenicia Malta

The Phoenicia steht seit 1947 in Floriana direkt vor den Toren Vallettas und gehört zu The Leading Hotels of the World. Für Familien zählen sieben Hektar Gärten auf den Bastionen, die Altstadt zu Fuß, ein Pool gegen die Nachmittagshitze und Ausflüge nach Mdina ohne Mietwagen.

Vor Ort: Lars Laschinski
Dreifaltigkeitskirche von Gergeti auf einem grünen Hügel vor verschneiten Bergen des Großen KaukasusStepantsminda, GeorgienDesign Hotels

Rooms Hotel Kazbegi

Ein ehemaliges sowjetisches Sanatorium aus Altholz, Stahl und Glas, gegenüber dem Kasbek, der über 5.000 Meter hoch ist. Dazu die Dreifaltigkeitskirche von Gergeti und auf dem Weg die Kathedrale Swetizchoweli in Mzcheta.

Vor Ort: Lars Laschinski
Fesselballon im Gegenlicht der aufgehenden Sonne über der Lagune der Palm Jumeirah, dahinter der Burj Al ArabPalm Jumeirah, DubaiFamily Resort

Atlantis The Palm

Atlantis The Palm steht seit 2008 an der Spitze der Palmeninsel in Dubai. Für Familien zählen der für Hotelgäste kostenfreie Explorers Club für Kinder von 4 bis 12 Jahren, ein Bereich für die Kleinsten, eine Surfwelle, Schnorcheln in der Lagune und der Fesselballon vor dem Haus.

Vor Ort: Lars Laschinski
Bug der Mein Schiff Flow mit dem Schriftzug am dunkelblauen Rumpf, darüber die geschwungenen Decks mit BalkonenWestliches MittelmeerTUI Cruises

Mein Schiff Flow

Die Mein Schiff Flow von TUI Cruises fährt seit Sommer 2026 im westlichen Mittelmeer. Wir waren im Juli 2026 zehn Nächte an Bord, ab Palma mit Halt in Ajaccio, Rom, Neapel, Palermo, Cagliari und Barcelona. Sie passt zu Familien, die viele Städte sehen und nur einmal auspacken wollen.

Vor Ort: Lars Laschinski
Geschwungener Hotelbau von Familiamus mit begrünter Dachwiese und Pool über dem Tal in MeransenMeransen, Südtirol, 1.400 m5 Sterne Familienresort

Familiamus

Ein geschwungener Bau auf 1.400 Metern, eine Wiese auf dem Dach, eine Edelstahlrutsche durchs Atrium und ein Sandwald im Haus. Familiamus ist der Gegenentwurf zum bunten Kinderhotel.

Vor Ort: Lars Laschinski
Garten des Dukes' Palace in Brügge mit Rasen, Gräsern, einer Skulptur aus rostrotem Stahl und weißen Hotelflügeln, dahinter ein KirchturmBrügge und Knokke, BelgienFünf Sterne Superior

Dukes' Palace Brügge

Brügge lässt sich mit drei Generationen gut zu Fuß entdecken: Markt, Belfried, Grachten, Museen und Beginenhof liegen nah beieinander. Wir wohnten im Dukes' Palace, dem alten Prinzenhof der Herzöge von Burgund, fuhren für 3,40 Euro mit dem Zug nach Knokke ans Meer und zeigen hier rund 160 eigene Fotos.

Vor Ort: Lars Laschinski
Herrenhaus des Domaine de Rymska am Abend mit beleuchtetem Wintergarten aus schwarzem Stahl und Glas, davor ein Weg aus hellem PflasterSaint Jean de Trézy, BurgundRelais & Châteaux

Domaine de Rymska

Das Domaine de Rymska ist ein Herrenhaus mit eigenem Gestüt auf 80 Hektar in Saint Jean de Trézy, etwa 30 Kilometer von Beaune, und gehört zu Relais & Châteaux. Statt Programm gibt es Pferde, Teiche, einen Pool im Obstgarten und eine Küche, die mit Produkten vom eigenen Hof kocht.

Vor Ort: Knut Alex
Château Lafaurie Peyraguey mit hellem Steinbau und viereckigem Turm hinter einer Rasenfläche, links und rechts hohe Zedern unter blauem HimmelBommes, SauternaisRelais & Châteaux

Château Lafaurie Peyraguey

Das Château Lafaurie Peyraguey in Bommes im Sauternais ist ein Fünfsternehotel von Lalique mit zehn Zimmern und drei Suiten und gehört zu Relais & Châteaux. Das Restaurant Lalique von Jérôme Schilling hat zwei Michelin Sterne. Für Familien gibt es Babybett, Hochstuhl und Kinderbetreuung auf Anfrage.

Vor Ort: Knut Alex
Bretonisches Herrenhaus aus Granit mit verzierten Gauben, roten Türen und Fensterrahmen, davor ein Rasen mit Brunnen und HortensienBilliers, BretagneRelais & Châteaux

Domaine de Rochevilaine

Das Domaine de Rochevilaine liegt auf der Pointe de Pen Lan bei Billiers, direkt über dem Atlantik, und gehört seit 1964 zu Relais & Châteaux. Es hat 33 Zimmer und Suiten in bretonischen Herrenhäusern, ein Meerwasserspa mit 1.300 Quadratmetern, zwei beheizte Becken und Babybett, Kindermenü und Kinderbetreuung.

Vor Ort: Knut Alex
Rumänien · HauptstadtReportage folgt

Bukarest

Bröckelnder Backstein und Paläste der Belle Époque, Tür an Tür.

Vor Ort: Lars Laschinski
Mutter und Sohn wandern von hinten gesehen auf einem Wiesenpfad durch ein Bergtal im AbendlichtRatgeberReisen mit drei GenerationenChalets, Villen mit Nanny, Anreise mit der Bahn und die erste Tour mit ZeltSymbolbild. Foto: Holly Mandarich, Unsplash

Kommen Sie mit auf unsere Reisen zwischen Trabant und Trüffel, zwischen Schafskäse vom Markt und Hummer auf hoher See. Wir zeigen, wie man die Welt mit den Augen der Kinder sieht und trotzdem den Anspruch von Kennern behält.

Ihr Reichweitenjournalist
Lars Laschinski

Der Brief zur Ausgabe Herbst 2026: Warum der Familienurlaub in Europa noch eine Entdeckung ist

Häufige Fragen

Was bedeutet High Low beim Reisen?

Wir sparen bewusst bei Anreise, Fahrten und Essen unterwegs und geben das Geld für wenige besondere Dinge aus: ein sehr gutes Hotel, ein besonderes Abendessen, ein Erlebnis, an das sich die ganze Familie erinnert.

Wo sparen wir auf Reisen?

Bei Flügen mit Billigfliegern, bei Fahrten per App oder mit dem Linienbus und beim Mittagessen auf dem Markt oder an der Garküche.

Wofür geben wir das gesparte Geld aus?

Für das Hotel, weil dort jeder Tag beginnt und endet, und für Abende, die herausstechen: frischer Trüffel am Tisch, ein Menü in einem sehr guten Restaurant oder Dinner in the Sky auf Malta in 50 Metern Höhe.

Welche Reiseziele gehören zur Reihe?

Rumänien mit MATCA in den Karpaten, Malta mit The Phoenicia, Georgien mit dem Rooms Hotel Kazbegi, Dubai mit dem Atlantis The Palm, Südtirol mit dem Familiamus, Belgien mit dem Dukes' Palace in Brügge und Frankreich mit dem Domaine de Rymska im Burgund dem Château Lafaurie Peyraguey im Sauternais und dem Domaine de Rochevilaine in der Bretagne. Reportagen über eine Mittelmeerkreuzfahrt und Bukarest folgen.

Die Postkarte

Jeden Sonntag eine Postkarte. Für drei Generationen.

Jeden Sonntag kuratiert unser Herausgeber, was Familien verbindet. Ohne Eile, ohne Lärm, in einer einzigen E Mail.

  1. I
    Ein Hausein Hotel oder Ort, den wir selbst besucht haben
  2. II
    Ein Ding, das bleibtfür Küche, Tafel oder Reise, sorgfältig eingeordnet
  3. III
    Eine Frage für den Kaffeetischdamit Großeltern, Eltern und Enkel ins Erzählen kommen
Ich lese als

Nächste Generation: Anmeldung ab 16 Jahren.

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