GRAND KIN THE FAMILY GAZETTE OF EXCEPTIONAL HIDEAWAYS
Brief des Herausgebers · Ausgabe Herbst 2026

Warum ist der Familienurlaub in Europa noch eine echte Entdeckung?

Ein moderner Familienurlaub in Europa pendelt oft zwischen purem Privileg und logistischem Wahnsinn. Die grenzenlose Freiheit auf unserem Kontinent bröckelt spürbar. Wir zeigen auf GRAND KIN, warum echte Erlebnisse abseits ausgetretener Pfade trotzdem jeden Aufwand, jede Planung und jeden Cent wert sind.

Der beleuchtete Belfried von Brügge am Abend über dem Markt, davor Giebelhäuser mit erleuchteten Fenstern
Brügge am Abend: der Belfried über dem Markt. Foto: GRAND KIN (Lars Laschinski, Knut Alex)
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Villa mit Schindeldach, Gauben und Glasfront am Hang von MATCA
Siebenbürgen: eine Villa von MATCA am Hang der Karpaten. Foto: Lars Laschinski
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Liebe Leserinnen und liebe Leser,

im heutigen Europa mit Kind und Kegel zu reisen, ist ein unfassbares Glück. Nie war es so einfach, mit der ganzen Familie quer über den Kontinent zu kommen. Die Kehrseite? Dieses Glück hat tiefe Risse. Wo die Busse halten, wird vieles zur Kulisse, das sehen wir auf fast jeder Reise. Und auch wenn an manchen Grenzen Europas wieder Skepsis zu spüren ist, treibt uns der unbedingte Wille zur Entdeckung. Es geht um echte Substanz. Keine perfekten Fassaden.

(Bei unserer Reise nach Brügge im Oktober: fünf Euro für eine angeblich handgemachte Praline, die nach reinem Industriezucker schmeckte.)

Was in dieser Ausgabe steckt

Wir widmen diese Ausgabe der rohen Realität des Reisens. Da ist viel ungefiltertes Terrain dabei: die rauen Karpaten in Rumänien, das Havelufer in Werder vor den Toren Berlins, der Golf von Ajaccio auf Korsika. Und da sind echte Fundstücke: In den verregneten Gassen von Brügge war ich mit unserem Redakteur Knut Alex unterwegs, in Siebenbürgen habe ich die alten Festungen der Karpaten dokumentiert.

Rückblick auf Südtirol

Besonders präsent ist mir der Rückblick auf unsere Tour durch Südtirol. Im Herbst 2025 standen wir in Meransen vor dem geschwungenen Bau des Familiamus: Holz, Kies, eine Wiese auf dem Dach, eine Rutsche aus Edelstahl quer durch das Atrium. In der Bergluft lag eine absolute Entschlossenheit. Es war ein kontrolliertes Chaos, das jeder von uns radikal anders managte. Am Ende hat das System funktioniert. Genau wie dieses zersplitterte Europa. Hoffentlich noch lange.

Atrium von Familiamus mit Galerien, Kiesgarten, Holzlamellenturm und Edelstahlrutsche
Das Atrium im Familiamus in Meransen. Foto: Lars Laschinski
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PS: Noch etwas fordert mich heraus. Der rasante Aufstieg von KI Werkzeugen zwingt uns in der Redaktion, noch menschlicher zu dokumentieren. Wir nutzen KI als Werkzeug und legen das offen. Gerade deshalb zählt, was keine Maschine kann: selbst hinfahren, selbst hinsehen, selbst fotografieren. So arbeiten wir

Geben Sie sich niemals mit Mittelmaß zufrieden. Checken Sie im nächsten Sommer wieder in einem Hotel ein, das aussieht wie jedes andere? Oder wagen Sie endlich die echte Welt?

Ihr Reichweitenjournalist
Lars Laschinski

Wo wir auf Reisen sparen und wofür wir ausgeben: das High Low Prinzip

Aus dieser Ausgabe

Dossiers aus erster Hand

Häufige Fragen

Lohnt sich ein Roadtrip durch Rumänien mit Kindern?

Ja, wenn die Familie bereit ist, Komfort gegen starke Eindrücke zu tauschen. Unsere Fahrt führte durch die Karpaten von alten Festungen bis nach Șimon bei Bran. Auf den Landstraßen braucht es Geduld, für die Auffahrt zu MATCA ein Auto mit guter Bodenfreiheit. Schloss Bran besuchen Sie im ersten Zeitfenster am Morgen, danach wird es voll.

Sind Luxusresorts in Südtirol familienfreundlich?

Viele ja, aber auf sehr unterschiedliche Art. Das Familiamus in Meransen auf 1.400 Metern hat fünf Sterne und All Inclusive, dazu einen Indoor Sandwald, ein Malatelier und eine Rutsche aus Edelstahl durch das Atrium, im Winter Ski in Ski out. Das Hotel Lamm in Kastelruth passt eher zu Familien mit älteren Kindern.

Wie meidet man mit Kindern die Busse an bekannten Orten?

Früh aufbrechen. Schloss Bran in Siebenbürgen besuchen Sie im ersten Zeitfenster am Morgen, danach wird es voll. Wer in Georgien vor 9:30 Uhr zur Gergeti Kirche aufbricht, hat den Hügel noch fast für sich.

Transparenz: Dieser Brief verweist auf eigene Reisen. Die Aufenthalte bei MATCA, im Familiamus und auf der Mein Schiff Flow hat Herausgeber Lars Laschinski selbst bezahlt. In Brügge haben wir das Hotel selbst bezahlt, Visit Bruges hat uns als Presse akkreditiert und Ausweise für die historischen Einrichtungen gestellt. Diese Seite enthält keine Partnerlinks.

Die Postkarte

Jeden Sonntag eine Postkarte. Für drei Generationen.

Jeden Sonntag kuratiert unser Herausgeber, was Familien verbindet. Ohne Eile, ohne Lärm, in einer einzigen E Mail.

  1. I
    Ein Hausein Hotel oder Ort, den wir selbst besucht haben
  2. II
    Ein Ding, das bleibtfür Küche, Tafel oder Reise, sorgfältig eingeordnet
  3. III
    Eine Frage für den Kaffeetischdamit Großeltern, Eltern und Enkel ins Erzählen kommen
Ich lese als

Nächste Generation: Anmeldung ab 16 Jahren.

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